Deutsch-französischer Schüleraustausch 2018


Besonders schöne und spannende Wochen liegen hinter 29 Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Klassen der Mittelstufe (Klasse 7-9):

Zunächst ging es am 19. März mit dem Reisebus über Nacht nach Sainte Hermine in der Vendée, also fast bis an die französische Atlantikküste. Dort standen in den folgenden acht Tagen gleich mehrere tolle Ausflüge auf dem Programm: von der Stadtführung durch Nantes, über das bekannte Aquarium in La Rochelle bis hin zu einem Skulpturenworkshop an einer mittelalterlichen Abtei.

Zudem gab es natürlich Einblicke in den typisch französischen Schulalltag (bis 17 Uhr!) und das französische Schulsystem, inklusive Mittagessen in der Kantine (wirklich lecker!) und Einführung in das CDI, eine Bibliothek mit Schülerarbeitsplätzen, die es an jeder französischen Schule gibt. Ganz begeistert kamen unsere Schüler aus dem Wochenende in den Familien zurück, die sich unglaublich viel Mühe gegeben haben, ihren Gästen ein abwechslungsreiches Programm zu bieten.

Aus dem Feedback der Schüler nach dem Besuch in Frankreich:

Was mir besonders gefallen hat:

o die tollen und abwechslungsreichen Ausflüge

o Dass alle Franzosen uns so nett und herzlich aufgenommen haben.

o Man hat neue Freunde gefunden.

o Es war so, als ob man sich schon lange kennen würde.

o die Gastfreundschaft; dass meine Gastfamilie sehr nett zu mir war

o das Zusammenwachsen der Gruppe; nie war jemand allein

o Die Stimmung war insgesamt sehr schön.

o Einblick in den Alltag einer französischen Familie

o Dass wir an mehreren Unterrichtsstunden teilnehmen durften. Die Lehrer waren nett. Alle Fragen wurden beantwortet.

o Dass man das, was man in der Schule lernt, wirklich gebrauchen kann.

Was ich gelernt habe:

o sehr viele neue Vokabeln, v.a. alltägliche Redewendungen

o reale Kommunikation: Hörverstehen und einfach „drauf los reden“

o eine neue Kultur, insbesondere der Tagesablauf in einer französischen Familie, Essgewohnheiten

o mehrere französische Städte und Orte kennengelernt

o ein bisschen zur französischen Geschichte

o sich auf Neues einzulassen; auch beim Essen Neues zu probieren

o Man wurde selbstbewusster, selbständiger und offener im Umgang mit Menschen.

o Dass ich mit Leuten, die ich kaum kenne, und deren Sprache ich begrenzt spreche, eine richtig schöne Zeit verbringen kann, wenn ich einfach alles mitmache.

Was mir nicht gefallen hat:

o Dass die französischen Austauschpartner nicht zu allen Ausflügen mitkommen durften

o Ich hätte gerne mehr Schulzeit gehabt und auch an Deutschunterricht teilgenommen.

o Ich hätte gerne etwas mehr Freizeit in den Städten gehabt.

o Bei der Stadtführung in Nantes wurde zu viel erzählt (zu viel Geschichtliches).

o Der Austausch sollte länger sein. Man hatte sich gerade erst eingelebt.

Direkt nach den Osterferien kamen dann die französischen Austauschpartner nach Flensburg zum Gegenbesuch, und auch sie wären gerne länger geblieben. Eine knappe Woche war einfach zu kurz, zumal wir viele tolle Programmpunkte hatten:

SG Champions League Spiel, Besuch der Wikingerhäuser in Haithabu, Stadtrallye, Exkursion nach Hamburg, Bowling …

Bei sommerlichen Temperaturen zeigten sich Flensburg und seine Umgebung von der schönsten Seite, und dass die Stimmung insgesamt sehr gut und harmonisch war, weil wir ganz tolle Teilnehmer dabei hatten, das kann man bestimmt an den Fotos erkennen…

Auf jeden Fall soll diese Schulpartnerschaft aufrechterhalten werden und der Austausch möglichst regelmäßig stattfinden, da sind sich alle Beteiligten einig!

Wir bedanken uns recht herzlich für die Unterstützung der Eltern, der Kollegen und Mitarbeiter, der Schulcafés, der SG Flensburg-Handewitt und für das großzügige Angebot des Fördervereins.

Für die Fachschaft Französisch: Heike Mayer



Informationen zum Thema


Französisch

Französisch wird an der Goethe-Schule als 2. Fremdsprache (also mit Beginn in Klasse 6) und als 3. Fremdsprache (Beginn in Klasse 8) unterrichtet.

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