Werkstatttage Klasse 8 – ein Baustein der Berufsorientierung


Vom 20.2.-3.3. nahmen erstmalig 15 Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen an dem durch die Kreishandwerkerschaft organisierten Berufsorientierungsprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teil. Jeder von ihnen absolvierte in vier verschiedenen Berufsfeldern ein angeleitetes Praktikum in überbetrieblichen Bildungsstätten. Zur Auswahl standen die Bereiche Holz, Metall, Pflege, Kochen und Backen, Verwaltung, Recht Steuern und Mediengestaltung. Den Werkstatttagen war eine Potentialanalyse vorausgegangen.

Im Folgenden der Bericht von Tjark, Clara, Mette und Lara:

In der ersten Woche waren wir in der Kreishandwerkerschaft am Harniskai, wobei wir die ersten beiden Tage dem Bereich Metall und die anderen Tage dem Bereich Holz zugeordnet waren. Bei Marco Strahl im Bereich Metall haben wir zuerst einen Handystuhl und später Schlüsselanhänger in Form von Dominosteinen erstellt. Im Bereich Holz haben wir bei Harry Hamann ein Vogelfutterhaus gebaut.

In der zweiten Woche waren wir zunächst zwei Tage in der DAA (Deutschen Angestellten Akademie) in der Lilienthalstraße, dort hat Johannes Rudolf uns über Verwaltung, Recht und Steuern informiert. Wir sollten unter anderem Gehälter verschiedener Berufe heraussuchen und die erste Seite einer vereinfachten Einkommenssteuererklärung ausfüllen. Die letzten drei Tage waren wir im Jugendaufbauwerk in der Eckener Straße. Dort hatten wir unter der Anleitung von Marion Thomsen Kochen und Backen. Am ersten Tag haben wir Quarkbrötchen gebacken, Pizza gemacht und Mürbeteig für den nächsten Tag vorbereitet. Am zweiten Tag im JAW haben wir Mürbeteigplatten gebacken und daraus eine Kiste mit Hilfe von Klebstoff (Puderzucker und Eiweiß) gebastelt. Außerdem haben wir La Flute gemacht und Muffins gebacken. Am letzten Tag haben wir einen Hefezopf gebacken und zum Mittagessen gab es selbstgemachte Burger.

Wir fanden diese Berufsorientierungswochen sehr interessant, weil wir viele Grundlagen in den verschiedenen Bereichen gelernt haben. Obwohl es sehr anstrengend war, können wir dieses Projekt nur empfehlen, da man sich bei den Werkstatttagen ein Bild von dem Berufsalltag in verschiedenen Berufsgruppen machen kann. Außerdem finden wir es hilfreich für die spätere Berufswahl.

Gabriele Reinfeld und die Fachschaft Wirtschaft/Politik



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