SV und Klassensprecher überreichen 1875 Euro für den Flensburger Kinder- und Jugendhospizdienst


In der Vorweihnachtszeit wird traditionell mehr gespendet als sonst. Umso schöner ist es, dass Herr Dethleffsen, Vorsitzender des Fördervereins des Katharinenhospizes noch kurz vor den Ferien die Zeit fand, der Goethe-Schule am 21. Dezember 2016 einen Besuch abzustatten und die Spende von 1875 Euro (symbolisch) in Empfang zu nehmen.

Denn die SV hatte im Herbst einstimmig entschieden, dass 50% des diesjährigen Weihnachtsbasarerlöses für die Kinder- und Jugendhospizarbeit gespendet werden sollen. Es ist ihnen ein Anliegen, dass Familien, die ein solch schweres Schicksal erleiden, Betreuung finden und gestärkt werden. Und sie wollen ehrenamtliches Engagement würdigen, erklärte unsere Schülersprecherin Clara Schoof.

Hans-August Dethleffsen hatte nicht nur den Katharinen-Brief, der über die Aktivitäten des Vereins informiert, mitgebracht, sondern auch Zeit und so stand er für unsere Fragen zur Verfügung: Wofür der Förderverein das gesammelte Geld einsetzt? Projektbezogen, etwa für Musik- oder Maltherapie, spezielle Einreibungen und ähnliche Dinge, die für todkranke Menschen schön sind und die Behandlung mit Schmerzmitteln ergänzen. Warum er sich für das Hospiz engagiert? Hans Dethelffsen möchte dem Sterben den Schrecken nehmen, dass Menschen in der letzten Lebensphase keine Angst vor Schmerzen haben müssen und er möchte, dass die Angehörigen eines sterbenden Menschen Unterstützung finden. Unser gespendetes Geld wird für den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst eingesetzt, der die Familien von todkranken Kindern in ihrem Zuhause unterstützt.

Wo sich das Hospiz befindet? Neben dem Eiszeithaus, das vielen Schüler ein Begriff ist.

Der Kaufmann im Ruhestand hatte aber auch Fragen an uns, und zwar, wie wir das ganze Geld erwirtschaftet haben, nämlich mit Kuchen, Punsch, Bratwurst, und ganz vielen tollen, selbstgebastelten Sachen. Er erklärte uns auch, was es mit dem riesigen Scheck aus Pappe auf sich hat, der uns als Zahlungsmittel kaum noch ein Begriff ist. Zum Schluss hatte er noch einen - im wahrsten Sinne des Wortes - heißen Tipp für uns: Beim nächsten Weihnachtsbasar auch Bratäpfel zu verkaufen.

Barbara Schröder



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