4 Gewinner beim Europäischen Wettbewerb 2016


Seit bereits 11 Jahren beteiligt sich die Goethe-Schule am Europäischen Wettbewerb, einem der ältesten internationalen Schülerwettbewerbe. Am 13. Juli 2016 wurden neben einigen Schülern des Alten Gymnasiums Tom und Henri aus der 7a sowie Lukas und Larissa aus dem Q1-Kunstkurs ins Flensburger Rathaus zur Preisverleihung eingeladen.
Die Stadtpräsidentin Frau Krätzschmar empfing uns im Ratssaal und beglückwünschte die Preisträger gemeinsam mit Herrn Winkelmann von der Europa-Union Flensburg, die die Veranstaltung jedes Jahr organisiert. Beide lobten angesichts der um sich greifenden Europa-Skepsis die anwesenden Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrerinnen für ihren Beitrag dazu, die Hoffnungen, Wünsche und Sorgen der Europäer durch ihre Wettbewerbsbeiträge (be-)greifbarer zu machen. Denn der 63. Europäische Wettbewerb stand unter dem Motto „Gemeinsam in Frieden leben“.

Die 7a hatte sich mit Fotoromanen beteiligt, diese wurden im Deutschunterricht mit Hilfe eines Storyboards geplant, dann wurde mit Handys fotografiert und zum Schluss wurde alles auf den Schul-Laptops zusammengefügt. Der Fotoroman von Tom und Henri stellt eine Mobbing-Situation - in Anlehnung an die Sprache des Comics - überspitzt dar und stellt das dargestellte Happy End ironisch infrage, um aufzuzeigen, dass Mobbing ein ziemlich komplexes Problem ist.

In der Q1 lautete das Wettbewerbsthema: „Frauen tragen die Hälfte des Himmels.“ Zunächst sammelten die Schüler Fragestellungen und Fakten, probierten die Aussagekraft in Standbildern aus und stellten ihre Ideen in 10 - 25 cm großen Tonplastiken dar.
Larissas Plastik setzt sich mit der Formsprache von Niki de Saint Phalle auseinander. Dabei gelingt es ihr auch ohne die Verwendung von Farbe, Lebendigkeit, Fröhlichkeit und Naturverbundenheit darzustellen.
Lukas hat einen weiblichen Körper geformt, der mit beiden Beinen fest im Leben zu stehen scheint und sich nach oben grazil verjüngend zum Himmel streckt, dekoriert mit einer Gewinner-Schärpe. Allerdings fehlen - wie beim klassischen Torso - Kopf und Arme. Ein Hinweis darauf, dass die Emanzipation der Frau in vielen Ländern außerhalb, aber auch innerhalb Europas noch nicht abgeschlossen ist.

Für Ihre besonderen Leistungen wurden die vier übrigens mit einem Buchgutschein belohnt.
Wer Interesse bekommen hat, gehe auf die Seite http://www.europaeischer-wettbewerb.de/, denn mittlerweile stehen schon Motto und Themen für den neuen Wettbewerb fest. Ich würde mich freuen, im kommenden Schuljahr wieder gelungene Arbeiten nach Kiel schicken zu können.

Barbara Schröder



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